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Fensterläden und Haus in Allwetterfarbe

Make-up fürs Holz

 

Sonne, Regen, Wind und Temperaturschwankungen – dem ist jede Haus-Fassade ausgesetzt. Solche Oberflächen müssen aufgrund der Bewitterung regelmäßig gepflegt werden. Das gilt auch für die massiven Holzwände der beständigen "Meister-Hus"-Bausätze. Dafür wird übrigens nur trockenes, nordisches Holz verbaut – ein relativ festes und somit ideales Material für zugfreie, wohnliche Konstruktionen. Richtig verarbeitet und behandelt halten die Blockbohlen beständig allen Unbilden stand. Lesen Sie hier mehr darüber, mittels welcher Tricks gepflegte Blockhäuser Generationen überdauern.

Dazu einen kurzen Diskurs in Sachen "Verbau von Holz":
Will man gut, gesund und dauerhaft wohnen, muss man vor allem trocken bauen. Das gelingt besonders gut mit Holz. Seit Menschengedenken wird Holz, das mit Hilfe der Sonne aus Wasser, Kohlenstoff und Mineralstoffen heranwächst, zum Bau von heimeligen Häusern eingesetzt.

Im Gleichgewicht der Natur
Die Regeln der Technik besagen, dass Holz beim Einbau möglichst den Feuchtigkeitsgehalt aufweisen soll, der sich später beim Wohngebrauch einstellt. Bei Außenwänden stellt sich das Gleichgewicht bei 12 bis 18 Prozent ein. So weisen unsere Hölzer, welche Sie neu verbauen – einen Feuchtegehalt von ca. 15 % auf.

Mit Dachüberstand
Das gut konstruierte Holzhaus erkennen Sie am ausladenden Dachüberstand. Das dient dem Schutz der Fassade vor Schlagregen und spendet Schatten. Eine alte Bautradition, die sich auch am Meister-Hus wiederfindet.

Wasserablauf
Kein stehendes Wasser! Eine Regel für den konstruktiven Holzschutz, damit die Bauteile trocken bleiben bzw. trocknen können. An schrägen Kanten kann Regenwasser ablaufen. Trotz solcher Prinzipien, ein guter Wetterschutzanstrich muss an Außenflächen sorgfältig aufgebracht werden. Der Wetterschutz-Anstrich muss verschiedene Anforderungen erfüllen. Am augenfälligsten ist die dekorative Wirkung. Je nach Farbpigment-Anteil scheint die natürliche Maserung des Holzes durch. Ferner schützt der Anstrich das trockene Holz vor Nässe und beugt somit Veränderungen vor. Wichtig: Der Anstrich darf keine geschlossene Schicht bilden. Die natürliche Regulierung des Feuchtigkeitshaushaltes darf nicht behindert werden. Holz ist ein hygroskopischer Werkstoff. Zu dichte Anstriche neigen zum Abplatzen. Meister-Hus empfiehlt daher für die Außenwände diffusionsoffene Lasuren und Lacke von "Joda®Color". Ein hoher Pigmentanteil zeigt Parallelen zum Sonneschutz der menschlichen Haut. Cremes mit hohem Lichtschutzfaktor gewähren mehr Schutz als leichte Cremes. Helle oder zu dünn aufgetragene Lasuren haben einen geringen Schutzfaktor.

Gelegentlicher Check-up!
Die Haltbarkeit des Wetterschutzanstriches hängt stark von den Standortbedingungen ab. Eine Faustregel gibt es nicht, aber generell gilt: In Regionen mit viel Wind oder gar höherer Luftverschmutzung hält der Anstrich weniger lang. Aber wer sein Holzblockhaus schätzt, der pflegt es auch gerne. Der Aufwand ist überschaubar. Von Zeit zu Zeit eine Sichtkontrolle machen. Dabei lassen sich Fehlstellen im Anstrich und anderes rechtzeitig entdecken und beheben. Gut zu wissen: Wer auf einen pigmentierten Wetterschutzanstrich verzichtet oder eine fällige Auffrischung unterlässt, muss eine naturgegebene Verfärbung (Vergrauung durch Bewitterung) hinnehmen. Die Standsicherheit der Blockbohlenhäuser –- eine massive Holzkonstruktion – wird davon nicht beeinträchtigt. Es sieht lediglich unschöner aus. Mit der richtigen Pflege erstrahlt ein Blockhaus schön wie am ersten Tag, auch noch nach Generationen.

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